Trotz Trockenperiode: Trinkwasserversorgung in Telfs gesichert

01.07.2026 15:11

Ein Glas Wasser, das in ein Glas gegossen wirdDie leistungsfähige Infrastruktur der GemeindeWerke Telfs gewährleistet eine sichere Trinkwasserversorgung – auch bei längeren Trockenperioden.Leistungsfähige Infrastruktur und laufende Investitionen gewährleisten auch bei längeren Trockenperioden eine stabile Trinkwasserversorgung. Die Trockenheit der vergangenen Wochen hat die Wasserversorgung in mehreren Tiroler und österreichischen Gemeinden vor Herausforderungen gestellt. In Telfs ist die Trinkwasserversorgung gesichert: 35 Quellen, ein Tiefbrunnen und 13 Hochbehälter mit einem Speichervolumen von rund 7.500 Kubikmetern versorgen 8.147 Haushalte und Betriebe zuverlässig mit Trinkwasser. Einschränkungen der Versorgung sind aus heutiger Sicht nicht erforderlich.

„Die Trockenperioden der vergangenen Wochen haben bei vielen Menschen Fragen zur Trinkwasserversorgung aufgeworfen. Für Telfs können wir derzeit Entwarnung geben: Die Versorgung ist gesichert. Das verdanken wir einer leistungsfähigen Infrastruktur, die über Jahrzehnte aufgebaut und laufend modernisiert wurde. Gleichzeitig bleibt Wasser eine wertvolle Ressource, mit der wir weiterhin sorgsam umgehen müssen“, erklärt Geschäftsführer Gordon Köll.

Leistungsfähiges Netz bietet hohe Versorgungssicherheit

Die Telfer Wasserversorgung ist breit aufgestellt: 35 Quellen und ein Tiefbrunnen speisen das Netz, 13 miteinander verbundene Hochbehälter sorgen für ausreichend Speicherkapazität. Mit rund 7.500 Kubikmetern Speichervolumen zählt Telfs zu den Tiroler Gemeinden mit besonders großen Trinkwasserspeichern.

Über 34 Regelventile und sieben Pumpanlagen kann das Wasser flexibel im gesamten Versorgungsgebiet verteilt werden. Die Steuerung erfolgt großteils automatisiert über das Leitsystem der GemeindeWerke. Dadurch können Wartungen oder vorübergehende Ausfälle einzelner Hochbehälter in den meisten Fällen ohne Auswirkungen auf die Versorgung abgefangen werden.

Auch die Nachbargemeinde Pfaffenhofen profitiert von dieser Infrastruktur. Über eine Verbindungsleitung liefern die GemeindeWerke bei Bedarf Wasser zur Abdeckung von Verbrauchsspitzen „Die Vernetzung unserer Hochbehälter ist ein wesentlicher Baustein der Versorgungssicherheit. Sie ermöglicht uns, flexibel auf unterschiedliche Situationen zu reagieren und die Versorgung auch während Wartngsarbeiten zuverlässig aufrechtzuerhalten“, erklärt Emanuel Renner, Bereichsleiter Trinkwasser.

Kontinuierliche Investitionen in die Infrastruktur

Das Telfer Wassernetz umfasst mehr als 100 Kilometer Versorgungsleitungen sowie über 60 Kilometer Hausanschlussleitungen. Dank einer konsequenten Sanierungsstrategie konnten die Wasserverluste in den vergangenen Jahren auf einem sehr niedrigen Niveau gehalten werden.

Allein in den vergangenen zwei Jahren wurden die Hochbehälter Bairbach, Sagl 1 und 2, Rollmühle sowie Dandl 2 und die Quelle Rollmühle umfassend modernisiert. Als nächste Projekte folgen die Sanierung der Hochbehälter Dandl 1 und Sandbühel sowie der Quelle Birkenberg. Zusätzlich investieren die GemeindeWerke in neue Netzverbindungen, weitere Pumpanlagen und eine Notversorgungseinrichtung mit mobiler UV-Anlage. Im Jahr 2025 wurden in Telfs rund 1,1 Millionen Kubikmeter Trinkwasser verbraucht. Sollte die Trockenperiode anhalten, rechnen die GemeindeWerke mit einem höheren Wasserverbrauch als im Vorjahr.

Trinkwasser bewusst nutzen

Für den sicheren Betrieb der Wasserversorgung sorgen ab September 2026 acht zertifizierte Wassermeister mit unterschiedlichen technischen Fachausbildungen. Auch wenn die Versorgung derzeit gesichert ist, bleibt ein verantwortungsvoller Umgang mit Trinkwasser wichtig. Ein bewusster Verbrauch trägt dazu bei, diese wertvolle Ressource langfristig zu erhalten.

Eine Person, die hinter einem Podium stehtGordon Köll appelliert trotz Versorgungssicherheit an einen bewussten Umgang mit Trinkwasser.

Eine Person, die auf ein Becken schautEin Blick in einen der Telfer Trinkwasser-Hochbehälte